Schnee, was war das nochmal?

Könnt ihr euch noch an das weiße Zeug erinnern, das im Winter gerne vom Himmel fällt? Man nennt es Schnee, und genau dieser fehlt bei uns bisher. Der Dezember war einer der mildesten seit langer Zeit. Den Besagten gab es nur Anfang des Monats, allerdings auch nur für ein paar Stunden. Selbst in den höheren Gegenden gab es so gut wie keinen Schnee.

 

In dieser Kolumne schauen wir uns mal die mittelfristigen Aussichten an, sprich bis zum 15.01, soweit berechnet der aktuelle GFS-Lauf das Wetter (GFS-Wettermodell berechnet immer bis zu 16 Tage im Voraus). Über das Silvester-Wetter haben wir ja in der letzten Kolumne schon diskutiert. Die ersten Tage im Januar starten (mal wieder) unwinterlich. Die Temperaturen liegen bei etwa 4-7°C und es kann immer wieder etwas regnen. Das erste Januarwochenende beschert uns ab und zu Regen und nasskalte 3-5°C, richtiges Winterwetter sieht anders aus.

 

Dann wären wir auch schon beim Dreikönigstag: Eine Bauernregel besagt ja, ist bis Dreikönig kein Winter, kommt auch keiner mehr dahinter. Auch bis zum Ende der ersten Januardekade sieht es momentan nicht winterlich aus, richtig mild wird es aber auch nicht.

 

Aus heutiger Sicht dümpeln wir in den nächsten Tagen (oder gar Wochen?) mehr oder weniger im Niemandsland herum. Auch in anderen Gegenden Europas hält sich das Winterwetter in Grenzen. Selbst Osteuropa bekommt momentan eher eine harmlose Variante des Winters.

 

Zwar berechnet das GFS-Modell immer wieder mal einen zaghaften Versuch eines Wintereinbruchs, allerdings wird dieser jeden Tag nach hinten verschoben.

 

Halten wir als Fazit fest: Ein Wintereinbruch ist bis mindestens Dreikönig nicht in Sicht. Wie es danach weitergeht, ist noch offen, allerdings stehen die Chancen (Stand heute) nicht sonderlich gut. Selbst nach Nachtfrösten sieht es momentan nicht  aus.    

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© Wetter Aalen, Tim Abramowski