Kalendarischer Sommerrückblick Teil 1

Nun ist der Sommer 2013 auch kalendarisch Geschichte. Viele werden ihn als angenehm in Erinnerung behalten. Schauen wir uns mal an, wie er war:

 

Da der Rückblick etwas länger ausfallen wird, analysieren wir in dieser Kolumne nur den Juni und Juli. Die Monate August und September folgen dann im nächsten Bericht.

 

Der Start in den kalendarischen Sommer (21. Juni) war eigentlich recht passabel. 22°C wurden an diesem Tag erreicht. Die darauffolgenden Tage passten sich dem Niveau des Juni 2013 an: Kühl und wechselhaft. Die Temperaturen hatten Schwierigkeiten, in den letzten Tagen des Junis überhaupt die 20°C Marke zu erreichen. An den letzten 7 Tagen lag die Höchsttemperatur sogar unter 20°C, Tiefpunkt war der 25. Juni mit gerade mal 15,5°C.

 

Die Wasseralfinger Tage waren insgesamt wechselhaft und kühl bei durchschnittlich 17°C. Lediglich am Sonntag konnte man das Stadtfest bei Sonnenschein genießen.

 

Juli

 

Der Juli 2013 war wohl der schönste und sommerlichste Monat. Es war meist sonnig und angenehm warm.  Ausnahmen waren einige teils kräftige Gewitter bzw. Unwetter, dazu gleich mehr.

 

In Wasseralfingen/Hofen lag die Durchschnittstemperatur bei 20,09°C, 0,9°C über dem langjährigem Mittel. Am heißesten war es am 27.07. mit 34,2°C (das war gleichzeitig auch der heißeste Tag des Jahres). Die tiefste Temperatur konnte ich am 01.07. mit 6,8°C messen. Der Juli brachte uns außer Sonne auch ganz schön viel Niederschlag. Schuld waren die zum Teil unwetterartigen Gewitter. Insgesamt fielen 132,9 mm, normal sind 87,9. 151% Niederschlag sind in diesem Monat gefallen, ganz schön viel ;-)

 

Insgesamt gab es 22 Sommertage, 29 warme Tage und 5 Hitzetage. Tropennächte gab es (im ganzen Sommer) nicht.

 

Die ersten 22 Tage im Juli waren mit Ausnahme des 3. und 4. Julis mehr oder weniger strahlend sonnig und sommerlich warm. Die Temperaturen lagen meist zwischen 22-26°C. Erst Richtung Mitte Juli wurde es langsam drückender. Temperaturen über oder an die 30°C wurden nicht selten geknackt.

 

Am 23.07. gab es das erste schwere Gewitter des Sommers. Es kam sprichwörtlich wie aus dem Nichts. Insgesamt fielen an diesem Tag fast 40 mm. Nur einen Tag später gab es wieder ein Gewitter, das brachte aber deutlich weniger Niederschlag. Deutlich schlimmer erwischte es dagegen Untergröningen, 111 mm fielen an beiden Tagen. Ein Unwetter erlebte ich sogar persönlich, Autos fuhren mit maximal 10-15 km/h. Das heftige Gewitter dauerte aber maximal 30-45 Minuten.

 

Das „spektakulärste“ Gewitter im Juli ereignete sich am 28.07. Um kurz nach 18 Uhr ging es bei uns los. Es erwischte uns voll, inklusive Hagel und kräftigen Sturmböen. Allein in Aalen gab es für die Feuerwehr 70 Einsätze. Straßen waren überflutet, Bäume umgestürzt und Blitze schlugen ein. Um 18:45 Uhr war der Spuk schon wieder vorbei. Am Abend gab es noch einzelne Gewitter, die aber harmlos waren.

 

Recht kühl und nass präsentierten sich auch die letzten Tage im Juli, der aber insgesamt in die Kategorie „Super-Monat“ eingestuft werden kann.

 

 

In der nächsten Kolumne schauen wir uns dann den August und September an. Ich sage nur:“ Hammerschmiedesee“...

 

PS: Alle Bilder stammen aus dem Juni und Juli.

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© Wetter Aalen, Tim Abramowski